SkF Bad Soden-Salmünster
Sozialdienst katholischer Frauen
Bad Soden-Salmünster e.V.
Bad Sodener Straße 52
63628 Bad Soden-Salmünster
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Jobbörse
Wir suchen ab sofort Ehrenamtliche, die sich als Paten im Projekt Mogli engagieren möchten.
Konzept des Patenschaftsprojekts Mogli
Die Paten
- Paten sind zuverlässige Erwachsene (zwischen 21. - 65. Lebensjahr), die sich ehrenamtlich engagieren und ein Stück Verantwortung für ein Kind übernehmen möchten.
- Die Paten werden im Rahmen der Ehrenamtlichen-Schulung des CV und SkF sowie durch eine spezielle Einführung auf ihre Tätigkeit vorbereitet und für die Dauer der Patenschaft (sozial-pädagogisch) begleitet. Sowohl Einzelberatung als auch Gruppentreffen mit anderen Paten werden angeboten.
- Die Paten sollten für das Kind Zeit (etwa 2 Std. pro Woche) aufbringen können. Längerfristige Beziehung ist erwünscht. Über die jeweiligen Treffen ist ein Kurzbericht zu erstellen, der am Ende eines Quartals an die/den begleitende/n Projektbegleiter/in zur Auswertung eingereicht wird.
- Die Paten sollen offen, verlässlich und zugewandt sein.
Die Bewerber benötigen ein polizeiliches Führungszeugnis. Die Kosten hierfür werden den Ehrenamtlichen aus dem Projektbudget ersetzt. - Die Paten verpflichten sich an Gemeinschaftsaktivitäten und Reflexionstreffen des Projekts teilzunehmen.
- Die Paten genießen den Versicherungsschutz der Ehrenamtlichen des CV und SkF hinsichtlich einer Haftpflichtversicherung.
- Die Paten verpflichten sich schriftlich zur Verschwiegenheit.
Die Kinder
- Die Patenkinder sind zu Beginn der Patenschaft im Vorschul- bzw. Grundschulalter (ab 5 Jahren). Sie sind motiviert, an dem Patenschaftsprojekt teilzunehmen und erklären sich dazu bereit, zuverlässig mitzuwirken.
- Ein Kind kann Patenkind werden, wenn es von den kooperierenden Erziehern oder Lehrern mit Einverständnis der Eltern für das Projekt vorgeschlagen wird.
- Die erste Anfrage an die Eltern wird von den Erziehern oder Lehrern an die Eltern gestellt. Ferner können Pfarrer, Kapläne, Gemeindereferentinnen, Kindergruppenleiter oder andere verantwortungsbewusste Erwachsene Kontakt mit der Projektbegleitung aufnehmen, um ein Kind für eine Patenschaft vorzuschlagen.
- Die Projektbegleitung nimmt mit dem Einverständnis der Eltern Kontakt mit der Schule oder dem Kindergarten des Kindes auf, um eine Rückbindung und Mitbeurteilung der Schulen bzw. Kindergärten zu erreichen.
- Die Projektbegleitung entscheidet, welches Kind in das Projekt aufgenommen wird. Die Kinder können sich direkt oder über die Eltern, Lehrer oder Erzieher an die Projektbegleitung wenden, wenn sie sich in ihrer Patenschaft nicht wohlfühlen.
- Bei delinquentem Verhalten oder Aggressivität wird die Patenschaft zum Schutz der Paten beendet.
Die Eltern
- Eltern sollen über die Schulen und Kindergärten für die Patenschaft ihrer Kinder gewonnen werden.
Bei Fragen und Konflikten können sie sich an die Projektbegleitung wenden. - Die Lehrer und Erzieher sollen bei Problemen möglichst immer auf die Projektbegleitung verweisen, damit keine Nebenabsprachen außerhalb der schriftlichen Vereinbarung entstehen.
- Schriftliche Vereinbarung über die Übertragung der Aufsichtspflicht auf die Paten für den Zeitpunkt der Patenschaft ist im Vereinbarungsbogen enthalten.
- Eine positive Beziehung zwischen Eltern und Paten ist Voraussetzung für das Gelingen einer Patenschaft.
- Eine gemeinsame Vertrauensbasis zwischen Eltern, Paten und Kindern soll durch respektvollen Umgang und gegenseitige Information bei der Übergabe des Kindes gepflegt werden.
- Die Absprachen zwischen Eltern und Paten müssen eine hohe Verbindlichkeit haben.
- Es gibt eine schriftliche Vereinbarung über die Aufgaben und Ziele der Patenschaft. (siehe Vereinbarungsgespräch).
Die Umsetzung der Patenschaft
- Die ehrenamtlichen Paten durchlaufen das Auswahlverfahren für alle Ehrenamtlichen des CV MKK und des SkF BSS, das aus einem Bewerberbogen, einem Auswahlgespräch, der Teilnahme an der Ehrenamtlichenschulung sowie einer speziellen Einführung für neue Paten besteht.
- Über die Dauer und die Aufgaben der Patenschaft sowie über die Übertragung der Aufsichtspflicht wird ein Vereinbarungsgespräch geführt, das in eine schriftliche Vereinbarung mündet. Hierbei wirken mit: Pate/Patin, Kind, wenigstens ein Elternteil (ersatzweise Personensorgeberechtigte). Eltern und Paten verpflichten sich zur Verlässlichkeit von Absprachen und zu respektvollem Umgang untereinander und mit dem Kind (z.B. Einhaltung von Terminen, Absagen bei Verhinderung, Anerkennung der jeweiligen Aufgabe und Leistung).
- Die Projektbegleitung überwacht die Tätigkeit der Paten und schreitet bei problematischen Situationen ein. Sollten sich durch begleitende und vermittelnde Gespräche keine für alle Seiten (Paten, Kinder, Eltern und Projektbegleitung) zufrieden stellende Klärung erreichen lassen, so ist die Patenschaft zu beenden.
- Die anfallenden Fahrtkosten sowie Kosten für Eintrittsgelder, Bastelmaterial werden aus dem Projektbudget ersetzt. Innerhalb eines Monats sollen nicht mehr als 10 € an Eintrittsgeldern, Bastelmaterial etc. ausgegeben werden. Dies betrifft nicht die Fahrtkosten.
Begleitung der Patenschaften durch eine sozialpädagogische Projektbegleitung
- Die Begleitung der Patenschaften erfolgt durch den CV und dem SkF. Die Kosten hierfür werden aus dem Projektbudget über Sponsoren oder eine entsprechende Antragstellung beim Bistum Fulda zur Verfügung gestellt.
- Bei Konflikten und Problemen soll die Projektbegleitung klärend und vermittelnd einwirken. Im Falle von unlösbaren Schwierigkeiten wird sie auf die Beendigung der Patenschaft hinwirken und die Gründe des Scheiterns dokumentieren.
- Zur Begleitung der Paten werden regelmäßige Treffen im Abstand von zwei Monaten durchgeführt. Im Wechsel damit organisiert die Projektbegleitung im Abstand von zwei Monaten ein gemeinsames Treffen von allen Paten und Patenkindern im FIBz, Bad Soden-Salmünster.
- Die Projektbegleitung organisiert ein jährliches Treffen aller Beteiligten (Paten, Kinder, Eltern, Lehrer, Erzieherinnen, Sponsoren) in Form eines Festes.
- Die Projektbegleitung dokumentiert den Verlauf der Patenschaften anhand der Kurzprotokolle und führt jeweils nach einem Jahr oder zum Ablauf einer Patenschaft eine Evaluation mit den Paten, Kindern, Eltern und vermittelnden Erzieherinnen oder Lehrern durch. Sie erstellt zum Ablauf eines jeden Jahres einen Jahresbericht.
Perspektiven des Projektes
- Die beiden Kooperationspartner starten das Projekt in bad Soden-Salmünster bzw. Gelnhausen. Später können weitere Gemeinden in das Projekt miteinbezogen werden.
- Langfristig ist denkbar, in den Pfarrgemeinden/Pastoralverbünden eigene Angebote zur Schulung und Begleitung anzubieten. Denkbar ist, dass in einigen Jahren dann bereits im Patenschaftsprojekt erfahrene Ehrenamtliche in der Begleitung der Paten regional mitarbeiten. Gemeinsame Angebote können bei ausreichender Zahl von Patenschaften in einer Region vor Ort stattfinden.



