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 Schwangerschaft und Geburt
Ein neues Leben bringt viele Veränderungen mit sich. Wir möchten Sie bei diesem Prozess begleiten und beraten.
 Mogli Patenschaften
Die Mogli-Patenschaften helfen Kindern aus sozial benachteiligten Familien.
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Die wichtigsten Infos in leichter Sprache.
 
 
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Aktuelles
 

Ferienspiele 2022

Forschen im Lebensraum Wald und Wasser


 

Neue Basisschulung - Paten gesucht

Wir suchen gemeinsam mit dem Caritasverband des Main-Kinzig-Kreises Frauen und Männer ab 21 Jahren, die sich im Familien-Patenprojekt „Mogli“ oder „Mogli-Baby“ engagieren möchten.

Voraussetzung für dieses Ehrenamt ist die Teilnahme an einer Basis-Schulung.

Die nächste Schulung findet am 5., 12. und 19. November 2022 statt.

Der erste Termin ist als Präsenzveranstaltung geplant, die beiden anderen Termine können sowohl vor Ort als auch online wahrgenommen werden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter 06056 54 02 oder kontakt@skf-bad-soden-salmuenster.de


KAB Kleidersammlung Aktion Schützt mein Leben e.V. am 8. Oktober

Wir sammeln:
- gut erhaltene, tragfähige Kleidung, paarweise gebündelte
- Schuhe, Unter-, Bett- und Haushaltswäsche, Wolldecken
Nicht gesammelt werden:
- nasse, stark verschmutzte oder beschädigte Kleidung und
- Wäsche, abgetragene Schuhe, Einzelschuhe, Matratzen


Sammelsäcke erhalten Sie während der Bürozeiten in unserer Beratungsstelle oder in der Pfarrkirche St. Peter und Paul.

Bitte geben Sie Ihre Kleiderspende am 8. Oktober von 9 Uhr bis 10.30 Uhr am Joseph-Müller-Haus, Schwedenring 1, an der dortigen Sammelstelle ab.


Mit dem Erlös der Sammlung unterstützen wir Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien in einer sozialen Notlage.


Herzlichen Dank für Ihre Spende.


Wir stellen ein: Dipl.-Sozialpädagoge (m/w/d)

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) ist ein Frauenfachverband in der katholischen Kirche.

Wir beraten kostenlos, unabhängig von Nationalität und Konfession. Unsere Gespräche sind vertraulich und ergebnisoffen. Zielsetzung unserer Arbeit ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Unsere Aufgabe ist es, Frauen und Familien in Notlagen zu helfen.


Zum 09.01.2023 oder auch später

suchen wir für die Zeit des Mutterschutzes bzw. im Anschluss daran befristet für die Elternzeit


Dipl. Sozialpädagogen m/w/d

(oder vergleichbare Qualifikationen)

für 22 Stunden




Das Aufgabengebiet:

  • Beratung und Hilfe rund um Schwangerschaft und Geburt gemäß §2 SchKG

  • Unterstützung bei Beziehungsproblemen und Gewalterfahrungen

  • Informationen über gesetzliche Ansprüche und finanzielle Hilfsangebote von Kirche und Staat

  • Projektleitung Sexualpädagogische Jugendarbeit inklusive Babybedenkzeit und Frühstückscafé

Unsere Anforderungen:

  • Identifizierung mit den Aufgaben und Zielen des SkF

  • Fundierte EDV-Kenntnisse

  • Kommunikations- und Teamfähigkeit

  • Eigeninitiative und Kreativität

  • Führerschein

Das dürfen Sie von uns erwarten:

  • Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit

  • Entgelt nach AVR

  • Eine angenehme Arbeitsatmosphäre und ein kollegiales Umfeld

  • Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Supervision

  • Möglichkeit zur Mitgestaltung und Offenheit für neue Ideen


Bewerbungen bis 30.09.22 an:


Anke Linnemann

Geschäftsführerin

linnemann@skf-bad-soden-salmuenster.de


Mit der Abgabe der Bewerbung willigen Sie in die automatisierte Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten während des Bewerbungsverfahrens ein. Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich. Eine weitere Bearbeitung Ihrer Bewerbung ist dann aber nicht mehr möglich.

im Laufe des Bewerbungsverfahrens werden Ihre Unterlagen an die Personalabteilung des Bistums Fulda weitergeleitet. Die Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nicht zurückgegeben und unter Wahrung des Datenschutzes vernichtet.


 

10 Jahre Familienpatenprojekt Mogli und Mogli-Baby im Main-Kinzig-Kreis

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des „Mogli“-Projektes des SkF Bad Soden-Salmünster und des Caritasverbandes im Main-Kinzig-Kreis verbrachten aktuelle wie auch ehemalige Patenpersonen und Patenkinder einen Tag im Freizeitpark in Steinau.


Patenschaften sollen Kindern aus sozial benachteiligten oder mehrfach belasteten Familien ermöglichen, an Dingen teilzuhaben, die ihnen sonst verschlossen blieben. Die sorgfältig ausgesuchten und geschulten Paten und Patinnen verbringen regelmäßig mit den Kindern einen Nachmittag . Dabei werden sie nicht allein gelassen, bei den regelmäßigen Gesprächsrunden mit den Projektleiterinnen werden die Aktivitäten reflektiert. Die meisten Paten strahlen übers ganze Gesicht, wenn sie von ihrem „Mogli“, also ihrem Patenkind sprechen. Es entsteht ein Vertrauensverhältnis und eine Art Freundschaft. So wundert es auch nicht, dass nach Abschluss der Patenschaft häufig der Kontakt bestehen bleibt.


In 2017 wurde das Projekt um Mogli-Baby erweitert. Hier werden alleinerziehende Mütter oder Eltern im ersten Lebensjahr des Kindes unterstützt.


Eine Evaluation ergab, dass es sich für alle Beteiligten lohnt. Die Kinder freuen sich auf ihren Paten oder ihre Patin und haben ein großes Vertrauen. Sie berichten, dass sie gelernt haben, über alles zu reden, selbstbewusster geworden sind und mehr Freunde gefunden haben. Auch die Eltern freuen sich über die positive Entwicklung ihres Kindes, sie fühlen sich gut eingebunden, sehen das Projekt als eine Bereicherung und würden es weiterempfehlen.


Die ehrenamtlichen Paten und Patinnen bewerten ihre Beziehung zu dem Kind von Anfang an gut. Sie wollten ihm ein paar schöne Stunden ermöglichen und seine Entwicklung positiv beeinflussen.



Spessartheldenlauf – Lauf gegen Gewalt

Im SkF-Ortverein beheimateten Bad Soden- Salmünster setzten am vergangenen Sonntag rund 700 Spessarthelden ein Zeichen gegen Gewalt und für Toleranz.

Unter Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D. Christian Wulff fand in Gedenken an die gebürtige Salmünsterin Tugce Albayrak eine Großveranstaltung statt, bei der „durch Verbindung über den Sport Werte für gleichberechtigtes Miteinander auf Augenhöhe, frei von Hass und Vorurteilen geschaffen wurden“, so Bürgermeister Dominik Brasch.


Nach einer Podiumsdiskussion informierte der SkF über seine Angebote vor Ort, die eben genau auf diesen Werten beruhen sowie über Unterstützungsleistungen (auch) für von Gewalt Betroffenen.

Das bunte Rahmenprogramm wurde sowohl durch vielfältige kulinarische als auch musikalische Darbietungen abgerundet und wir freuen uns mit dem Organisatoren-Team des Tugce Albayrak-Vereins über den großen Erfolg dieses Ereignisses vor Ort.

Spessartheldenlauf
Spessartheldenlauf
 

 

Babybedenkzeit - Ein Elternpraktikum

In diesen Wochen nutzen einige LehrerInnen im Main Kinzig- Kreis unser Angebot und bieten ihren SchülerInnen vor den Sommerferien die Möglichkeit, eine ganz besondere Erfahrung zu machen.

Wir bieten den SchülerInnen im Rahmen von bis zu vier Projekttagen ein Lernfeld, in dem sie sich frühzeitig mit dem Themenkomplex Lebensplanung und Verantwortungsübernahme durch eine erprobte Elternschaft auseinandersetzen.

Nachdem die Jugendlichen intensiv vorbereitet werden, verbringen sie einige Tage rund um die Uhr mit einem Babysimulator, um den Alltag mit Baby realitätsnah zu erleben. Die jugendlichen „Eltern“ werden mit einem pädagogischen Rahmenprogramm von einer Pädagogin begleitet. Im Vordergrund steht dabei die Auseinandersetzung jedes einzelnen mit dem individuellen Lebensplan: Wann kann ich mir die Familiengründung vorstellen? Was möchte ich bis dahin erreicht haben? Was möchte ich einem Kind bieten können? Bin ich schon bereit, Verantwortung zu übernehmen? Außerdem werden Präventionsthemen wie Alkohol in der Schwangerschaft oder Kindesmisshandlung besprochen und vorhandene Unterstützungsangebote erläutert. Zum Abschluss steigt die Spannung, denn es werden die Aufzeichnungen des Simulators ausgewertet und die Projekttage gemeinsam reflektiert.


Sollten Sie Interesse haben, dieses Projekt ihrer SchülerInnen- oder Jugendlichen-Gruppe anzubieten, steht Ihnen die Projektleitung Jennifer Diederichs unter: diederichs@skf-bad-soden-salmuenster.de für alle Fragen zur Verfügung. Das Projekt kann sich individuell an den Themen der Jugendlichen orientieren und berücksichtigt die Rahmenbedingungen Ihrerseits.

Wir bieten das Projekt kostenlos an!


„Am Elternpraktikum hat mir gut gefallen, dass man einen Einblick in das Leben als Mutter bekommen hat – Tag und Nacht.“ (Schülerin, 14 Jahre)

„Manchmal hat mir nicht gefallen, dass das Baby nicht aufgehört hat zu schreien. Ich hatte doch alles versucht…“ (Schülerin, 15 Jahre)

„Es war echt eine neue Erfahrung – und man konnte mal offen über alles reden.“ (Schülerin, 15 Jahre)


 

Kampagne #DauerhafterLockdown:Förderung Langzeitarbeitsloser nicht gefährden!

Mittel für Teilhabechancengesetz sichern – Kürzungen von 200 Millionen Euro für die Eingliederung in Arbeit stoppen


Zu den Menschen, in deren Leben die Pandemie besonders tiefe Spuren hinterlassen, gehören neben Kindern, einsamen alten Menschen auch diejenigen, die bereits vor der Corona - Krise den Anschluss an den ersten Arbeitsmarkt verloren hatten. Menschen, die seit mehreren Jahren ohne Arbeit war en, profitieren vom Aufschwung der Wirtschaft und der verstärkten Personalsuche der Unternehmen kaum. Ihre Situation wird sich weiter verschärfen, wenn die Mittel für Eingliederung in Arbeit, wie vom Finanzminister geplant, im Bundeshaushalt um 200 Million en Euro gekürzt werden. D ie Bundesarbeitsgemeinschaft "Integration durch Arbeit" (BAG IDA) des Deutschen Caritasverbandes (DCV) tritt dafür ein, dass Langzeitarbeitslose nicht dauerhaft abgehängt werden dürfen. Am 1. Mai startet ihre Kampagne #DauerhafterL ockdown.


Ferienspiele 2022

Ab sofort können sich Grundschulkinder für die Ferienspiele im Sommer anmelden. In diesem Jahr stehen zwei Termine zur Auswahl.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Kerstin Singh:

Telefon: 06056-5402

 singh@skf-bad-soden-salmuenster.de


 

Frühstückscafé BabyPlus wieder vor Ort

Nach einer langen Corona-Pause, in der nur Online- oder Outdoor-Treffen möglich waren, startet das Frühstückscafé Baby+ wieder seit Donnerstag, den 17.03.2022 von 10-12 Uhr im FIBz des Sozialdienst katholischer Frauen.

Um eine Anmeldung unter kontakt@skf-bad-soden-salmuenster.de oder 06056 5402 und um die Beachtung der 3-G-Regeln wird gebeten!


 

Допомога в насильстві щодо жінок і дітей, а також вагітним жінкам, які цього потребують



Hilfe für geflüchtete Ukrainer in der Gemeinde

Mit Blick auf die vielen tausend fliehenden Menschen, die aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine ihr Heimatland verlassen müssen, möchten auch wir den hier ankommendenFlüchtlingen schnelle und unbürokratische Hilfe und Unterstützung zukommen lassen.

Aus diesem Grund haben wir uns bereits mit der Stadt Bad Soden-Soden-Salmünster und dem Main-Kinzig-Kreis zusammengeschlossen, um unsere Möglichkeiten zu bündeln.

Um hier, vor Ort, konkrete Angebote zu schaffen, bitte wir um Ihre Mithilfe:

Alle, die sich vorstellen können, freiwillig in den Bereichen:

  • Kinderbetreuung
  • Angebote für Kinder und Jugendliche,
  • Gesprächsangebote für Erwachsene (mehrheitlich Frauen),
  • Begleitung bei Amt- oder Botengängen
  • Fahrten z.B. zu Impfzentren etc.
  • Einkäufe etc.
  • Beschaffung und Verteilung von Gebrauchsgegenständen
  • handwerkliche Tätigkeiten
  • Übersetzungshilfe, Sprachkurse etc.
  • u.v.m. an was wir gar nicht denken

zu helfen, melden sich gerne bei uns in der Pfarrei. Bitte teilen Sie uns auch mit, in welchem zeitlichen Umfang Sie Hilfestellung leisten können, um einfach besser planen zu können.


Kontakt zur Pfarrgemeinde St. Peter und Paul Salmünster:

Telefon: 06056-4141

E-Mail: gemeindeaktiv@peter-paul-bss.de.


 

Федеральний фонд «Мати і дитина»



 

Neue Selbsthilfegruppe "Sternenkinder Gelnhausen"

Die neue Selbsthilfegruppe für Familien beim Frühtod ihres Kindes trifft sich jeden 1. Dienstag im Monat von 19.30 Uhr bis 21. 30 Uhr online oder in der SEKOS-Stelle in Gelnhausen, Bahnhofstr. 12.

 

Neues Portal zur Hebammensuche

Sie suchen eine Hebamme? Auf dem neuen Portal "ammely" können Sie Hebammen in Ihrer Nähe suchen (und finden).

 

Ihre Zeit kann Früchte tragen - Online-Schulung für ein Ehrenamt

Sie haben Zeit zu verschenken und möchten etwas Sinnstiftendes und Nachhaltiges tun? Wir würden dies gerne nutzen und Sie als Ehrenamtliche/-n gewinnen. Denn etwas Sinnvolles zu tun, macht zufrieden.

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Bad Soden-Salmünster und der Caritasverband des Main-Kinzig-Kreises suchen Frauen und Männer ab 21 Jahren, die sich als „Mogli-Paten“ für Kinder oder für Säuglinge engagieren möchten.

Mogli-Patenschaften haben zum Ziel Familien in folgenden Bereichen zu unterstützen:

  • Entdeckung und Förderung von Potentialen und Ressourcen der Kinder

  • Entstehung und Pflege sozialer Netzwerke

  • Entlastung für Eltern

Die Paten sollten etwa 2 Std. pro Woche aufbringen können. Sie werden zunächst kostenfrei geschult und während der auf 2-3 Jahre angelegten Patenschaft kontinuierlich pädagogisch begleitet. Treffen unter den Paten dienen zur gemeinsamen Reflexion und Austausch, erlebnispädagogische Nachmittage unter allen Akteuren intensivieren den Kontakt zu anderen Paten und deren „Moglis“


Die nächste Basis-Schulung als Voraussetzung für dieses Ehrenamt findet an den Samstagen als Online-Seminar statt. Sollte es das Pandemiegeschehen zulassen, findet der erste Termin zum besseren Kennenlernen in Präsenz statt.

Termine: 12.03.2022, 19.03.2022. und 26.03.2022


Interessiert? Für weitere Informationen nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter 06056 5402 oder kontakt@skf-bad-soden-salmuenster.de

Gewaltlos.de e.V. beendet sein Angebot - Der Bedarf bleibt

Trotz anhaltender Nachfrage müssen wir zum Ende dieses Jahres aus finanziellen Gründen unsere Online-Chatberatung für von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen einstellen.
Auf Gewaltlos.de können sich Betroffene bereits seit 17 Jahren per Chat beraten lassen – anonym und kostenlos. Weil die Finanzierung für die Fortführung und Weiterentwicklung des Angebots nicht gesichert werden kann, wird es zum
31.12.2021 eingestellt.

Viele Frauen haben Hilfe erfahren – viele brauchen sie noch immer
In ihrer Arbeit wurden unsere Beraterinnen mit zahlreichen erschütternden Schicksalen und Erlebnissen der Nutzerinnen konfrontiert. Zugleich gab es Rückmeldungen von Frauen, die erfolgreich den Weg in ein Leben ohne Gewalt gefunden
haben. Die Unterstützung von Gewaltlos.de hat ihnen Kraft und Motivation gegeben. Die Reaktionen vieler Nutzerinnen auf unsere Ankündigung, das Angebot einstellen zu müssen, gehen dem gesamten Team sehr nahe. Denn viele Frauen
berichten von ihren Zweifeln, allein den Weg aus der Gewalt fortsetzen zu können. Aus den Nachrichten, die wir erhalten haben, sprechen vielfach Angst und Verzweiflung.


Es braucht mehr Diversität in den Beratungsangeboten
Die Beratungsbedarfe von Betroffenen unterscheiden sich. Deshalb braucht es auch ein vielfältiges Beratungsangebot. Die Hürde, eine persönliche Beratung vor Ort in einer Beratungsstelle anzunehmen, ist für viele Betroffene deutlich höher,
als sich anonym per Chat einer Beraterin zu öffnen. In vielen Fällen reicht es zudem nicht aus, als Akutanlaufstelle nur weiterzuvermitteln. Kern unseres Ansatzes war es stets, den Betroffenen eine prozessorientierte Beratung anzubieten.
Denn der Weg aus der Gewalt ist oft ein Prozess mit mehreren Entwicklungsschritten. Auf diesem haben wir die Nutzerinnen begleitet. Das Feedback der Nutzerinnen hat uns darin bestärkt. Wir konnten ihnen nicht nur dabei helfen,
sich aus einer akuten Gewaltsituation zu befreien, sondern im Zuge dieses Prozesses bereits das Fundament für eine Traumabewältigung zu legen.


Rechtsanspruch und Realität passen nicht zusammen
Der Istanbul-Konvention beigetretene Staaten verpflichten sich in einer politischen Gesamtstrategie, offensiv gegen alle Formen von Gewalt vorzugehen. Für uns gehört dazu auch ein Rechtsanspruch auf Beratung für von Gewalt betroffene
Frauen. Diesem Anspruch wird Deutschland in der Praxis nach wie vor nicht gerecht. Die existierenden Angebote decken die Bedarfe der Betroffenen nicht ab. Das liegt nicht zuletzt daran, dass insbesondere digitale Angebote wie Gewaltlos.de lange Zeit mit großer Skepsis betrachtet wurden und von Anfang an auch bei der Finanzierung mit öffentlichen Mitteln durchs Raster gefallen sind. Erst im Zuge der Corona-Pandemie wurden digitale Angebote verstärkt wahr- und
ernstgenommen. Wir wissen schon lange, dass unsere Chatberatung den Bedürfnissen vieler Nutzerinnen entspricht und wirkt. Es besteht Hoffnung, dass die durch die Pandemie gewonnenen Erkenntnisse auch die politischen
Entscheidungsträger:innen überzeugen und sie schnellstens zum Handeln bewegen – für uns und vor allem für die Nutzerinnen kommen sie leider dennoch zu spät.


Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen von Herzen bedanken, die uns unterstützt haben und an unser Konzept glauben.
Die Entscheidung, nach 17 Jahren aufhören zu müssen, obwohl wir noch gebraucht werden, ist uns so schwergefallen, dass wir sie niemals freiwillig getroffen hätten.


Der Vorstand und das Team von Gewaltlos.de e.V

 

Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Am 25. November leuchtete es orange in der Stadt.

Mit der Aktion soll die Aufmerksamkeit auf Gewalt an Frauen sowie die aktive Beseitigung dieser gelenkt werden. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter und Paul und der Stadt Bad Soden-Salmünster setzt der SkF ein klares Zeichen zum Erreichen dieser Ziele. Die Kirchen St. Laurentius in Bad Soden und St. Peter und Paul in Salmünster sowie das Rathaus in Salmünster und unsere Beratungsstelle erstrahlten aus diesem Anlass in einem kräftigen Orange.

 

Frühstückscafé BabyPlus öffnet wieder

Ab dem 4. November können sich Eltern mit Babys und Kleinkindern im FIBz zum gemeinsamen Frühstück und Austausch treffen.

Deutlich mehr Schutz für Frauen vor Gewalt erforderlich

Katholische Frauenverbände fordern Gesamtkonzept und finanzielle Absicherung von neuer Bundesregierung

Dortmund / Düsseldorf / Köln. 23. November 2021. Beratung und Schutz von Frauen bei häuslicher und sexualisierter Gewalt muss von Gesellschaft und Politik ernster genommen und das Hilfesystem abgesichert werden. Die Istanbul-Konvention, die seit dem 01.02.2018 in Deutschland in Kraft ist, ist daher offensiv durch konkrete Maßnahmen umzusetzen. Das fordern der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November.

„Frauen haben ein Recht auf Unterstützung bei erlittenem Unrecht und Verletzung ihrer Menschenwürde. Wir fordern die neue Bundesregierung auf, die Positionierung des Runden Tischs von Bund-Ländern-Kommunen aufzugreifen und endlich einen Gesetzentwurf vorzulegen, der eine bundesgesetzliche Finanzierung des Hilfesystems regelt“, fordert Hildegard Eckert, SkF Bundesvorsitzende. Frauen müssten uneingeschränkten Zugang zu Frauenhäusern und Beratungsstellen haben, der ihnen unabhängig von Einkommen und Vermögen, Herkunft, Wohnort und Aufenthaltsstatus gewährt werden muss. „Auch darf den Betroffenen nicht länger eine finanzielle Eigenbeteiligung wie beim Aufenthalt im Frauenhaus zugemutet werden“, so Eckert.

Die Umsetzung der Istanbul-Konvention als Frauenrechtskonvention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die im politischen System stärker verankert und optimiert werden muss. Bisher getroffene Maßnahmen zum Gewaltschutz sind zudem darauf zu überprüfen, ob sie leicht für betroffene Frauen zugänglich sind. „Wir erwarten, dass die neue Bundesregierung dazu zügig ein Gesamtkonzept vorlegt und eine Koordinierungsstelle einrichtet“, betont Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende, „denn die Bereiche Prävention, Recht, Forschung, Schutz und Unterstützung müssen zusammengedacht und als politische Maßnahmen aufeinander abgestimmt entwickelt werden.“

Besonderes schutzbedürftig sind vielfach Frauen mit Migrationshintergrund. „Zugewanderten Frauen darf nicht länger zugemutet werden, in Gewaltbeziehungen bleiben zu müssen, weil das Asyl- und Aufenthaltsrecht sie nicht ausreichend schützt“, macht Sabine Slawik, KDFB-Vizepräsidentin, deutlich. „Wir fordern einen eigenständigen Schutz der Frauen bei geschlechtsspezifischer Gewalt und den Abbau rechtlicher Hürden. So muss die Bundesregierung die Vorbehalte gegen Artikel 59 der Istanbul-Konvention zurücknehmen.“

Die Istanbul-Konvention müsse ohne Einschränkung für alle Frauen gelten, die in Deutschland leben, ist die einhellige Forderung der Katholischen Frauenverbände.

 

Ferienspiele 2021

Der Graffiti-Workshop in den Sommerferien hat nicht nur den Kindern viel Spaß bereitet, sondern unsere Stadt noch ein bisschen verschönert.

 

Neues Hilfsportal gegen sexuellen Missbrauch

Unter dem Motto „Hilfe suchen, Hilfe finden“ startet der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Missbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig,
heute das neue Hilfe-Portal www.hilfe-portal-missbrauch.de. Hier finden Betroffene, Angehörige und Fachkräfte einen schnellen Zugang zu Hilfe und Beratung. Auch Menschen, die sich Sorgen um ein Kind machen oder Fragen zum Thema haben, erhalten hier Unterstützung.

Kinderfreizeitbonus im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“

  • Für Kinder und Jugendliche, die im August 2021 Leistungen nach SGB II, Bundesversorgungsgesetz (BVG), Asylbewerberleistungsgesetz oder Kinderzuschlag erhalten, wird ein Kinderfreizeitbonus von einmalig 100 € antragslos ausgezahlt.

  • Familien die Hilfe nach dem SGB XII oder Wohngeld erhalten (ohne gleichzeitig Kinderzuschlag zu beziehen), müssen bei der zuständigen Familienkasse einen formlosen Antrag stellen. Bewilligungsbeschied für Wohngeld oder Sozialhilfe müssen beigelegt werden, per Post oder E-Mail (kinderfreizeitbonus@arbeitsagentur.de)

Corona-Krise: Wir brauchen einen Aufbruch zu mehr Geschlechtergerechtigkeit!

Frauengesundheitstag, 28. Mai: Erschöpfung, Burnout und Existenzängste durch berufliche und finanzielle Einbrüche – die Pandemie trifft vor allem Frauen in vielerlei Hinsicht besonders hart. Zahlreiche Umfragen bestätigen das. Alleinerziehende und pflegende Angehörige sind dabei besonders stark betroffen.


Die Corona-Krise zeigt deutlich, dass unbezahlte Sorgearbeit eine zentrale gesellschaftliche Ressource ist, auf die – nicht nur – in der Pandemie wie selbstverständlich zurückgegriffen wird. Frauen haben bereits vor der Pandemie den Hauptteil der unbezahlten Sorgearbeit geschultert. Die Sorgelücke zwischen den Geschlechtern wird durch die Corona-Krise noch stärker sichtbar; sie hat sich vielerorts weiter verschärft. Druck und Mehrfachbelastung sind vor allem für Frauen in erheblichem Maße gestiegen.


Das Bündnis Sorgearbeit fair teilen fordert die Politik auf, sich für die gerechtere Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern über den ganzen Lebensverlauf hinweg einzusetzen. Die Anreize für die gleichberechtige Aufteilung von Sorge- und Erwerbs - arbeit müssen gestärkt werden. Die Rückkehr zum Status Quo vor Corona kann und darf nicht Ziel politischer Maßnahmen sein. Vielmehr braucht es einen gleichstellungspolitischen Aufbruch! Das nützt auch den Familien.


Aktuell sieht das Bündnis Sorgearbeit fair teilen bspw. im Bereich der Angehörigenpflege keinerlei Anzeichen für eine ausgewogene Aufteilung der Pflegearbeit. Im Gegenteil: Hilfe und Unterstützung für pflegende Angehörige waren schon vor der Pandemie unzureichend; in der Krise ist die Situation noch schlechter geworden. Auch das betrifft vor allem Frauen, die täglich vor der schwierigen Herausforderung stehen, Pflege, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, ohne dabei selbst auszubrennen.


Mit Blick auf Kinderbetreuung und Hausarbeit zeichnen aktuelle Studien ein differenziertes Bild der Situation im Verlauf der Pandemie. Der Anteil der Familien, in denen die Frauen Kinderbetreuung und Hausarbeit fast vollständig alleine übernehmen, hat zugenommen. Dabei lassen sich sogar Beharrungstendenzen erkennen. Gleichzeitig haben Maßnahmen wie mobiles Arbeiten von Zuhause oder Kurzarbeit durchaus zu einer größeren Beteiligung von Männern an der Sorgearbeit geführt. Dies hängt jedoch meist davon ab, wie die paarinterne Arbeitsteilung bereits vor der Pandemie organisiert war. Das Bündnis plädiert dafür, das Augenmerk verstärkt auf geeignete Maßnahmen zu legen, die Männer dazu veranlassen, dauerhaft und in größerem Umfang unbezahlte Sorge- und Hausarbeit zu übernehmen. Immer mehr Männer wollen sich stärker einbringen, stoßen aber häufig auf Hindernisse – in den Köpfen, in den gelebten Paararrangements, in betrieblichen wie gesell schaftlichen Strukturen.


Von einem anhaltenden Trend Richtung Gleichberechtigung kann gegenwärtig keine Rede sein. Strukturelle Rahmenbedingungen, die eine ungleiche Verteilung von Sorge- und Hausarbeit begünstigen, müssen verändert werden. Dazu gehören Reformen im Steuersystem. Das Bündnis „Sorgearbeit fair teilen“ streitet für Maßnahmen, die die stärkere Beteiligung von Vätern an der Kindererziehung sowie von Männern an der informellen Pflege fördern. Nur so kann gelingen, dass sich auch Frauen beruflich entfalten und bis ins Rentenalter finanziell absichern können.


Das Bündnis

Das im Sommer 2020 gegründete zivilgesellschaftliche Bündnis „Sorgearbeit fair teilen“ setzt sich für die geschlechtergerechte Verteilung unbezahlter Sorgearbeit ein. Seine 13 Mitgliedsverbände haben es sich zum Ziel gesetzt, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft für das Thema und die Auswirkungen des so genannten Gender Care Gap zu sensibilisieren und die Sorgelücke zu schließen.

Dem Bündnis gehören an:

• Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter

• Bundesforum Männer e.V. • Business and Professional Women Germany e.V.

• Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

• Deutscher Beamtenbund und Tarifunion – Bundesfrauenvertretung

• Deutscher Frauenrat e.V.

• Deutscher Gewerkschaftsbund

• Deutscher Hauswirtschaftsrat e. V.

• Frauenwerk der Nordkirche

• Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.

• Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.

• WIR! Stiftung pflegender Angehöriger

• Zukunftsforum Familie e.V.

 

Second-Hand-Stübchen öffnet wieder

Unser Second-Hand-Stübchen im Familienzentrum FIBzist ab Dienstag, den 23. März wieder an jedem Dienstag von 14.30 bis 16 Uhr unter folgenden Corona-Vorsichtsmaßnahmen geöffnet:

- warten Sie bitte vor unserem Hauseingang, bis Sie zum Eintreten aufgefordert werden.

- nur eine Person pro Familie - keine Kinder

- keinen Dolmetscher mitbringen

- Nasen-Mund-Schutz tragen

- Abstandsregelung beachten

- bei Anzeichen einer Erkrankung zuhause bleiben

Größere Last und weniger Geld: Frauen übernehmen in der Pandemie deutlich mehr Aufgaben

Dortmund, 5. März 2021. Nach einem Jahr vielfältiger Einschränkungen durch die Pandemie wird eines immer sichtbarer: die wirtschaftlichen und sozialen Kosten treffen Frauen wesentlich stärker als Männer. „Diese Pandemie zeigt, dass wir noch weit entfernt sind von einer gleichen Verteilung der Aufgaben im Haushalt, der Kinderbetreuung und aktuell beim Homeschooling“ betont die Bundesvorsitzende des SkF, Hildegard Eckert, aus Anlass des Internationalen Frauentags am 8. März.

So zeigt eine Studie der UN, dass weltweit Frauen im Vergleich zu Männern rund das Dreifache der unbezahlten Sorgearbeit übernehmen. „Wir erleben, dass das überwiegend weibliche Personal in den Sozial- und Pflegeberufen seit Monaten massiv gefordert ist. Gleichzeitig übernehmen Frauen auch Zuhause den Großteil der Care-Arbeit. Neben der Belastung im Alltag birgt dies die Gefahr, dass sich längst überholt geglaubte Rollenbilder und Geschlechterstereotype wieder zu verfestigen drohen“, so Eckert.

Mit Blick auf das diesjährige Motto des Weltfrauentages „Frauen in Führungspositionen: Für eine ebenbürtige Zukunft in einer COVID-19-Welt“ fordert die Bundesvorsitzende des SkF: „Nur wenn es gelingt, die Aufgaben der Pflege, im Haushalt und in der Kinderbetreuung gleichmäßig auf beide Geschlechter zu verteilen und sie genauso wertzuschätzen wie die Produktion von Gütern, gibt es eine echte Chance auf Ebenbürtigkeit.“ Dass Frauen und Männer gleichberechtigt in allen Lebensbereichen und allen Hierarchieebenen vertreten seien, setze auch voraus, ein gewandeltes Verständnis von und mehr Wertschätzung für Care-Arbeit zu erreichen.

Bild und Text: Elisabeth Schmitt

SkF ehrt langjährigen geistlichen Beirat Pfarrer Dr. Müller

Der vom Bundesverband des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) verliehene Kristall ziert künftig den Schreibtisch von Pfarrer Dr. Michael Müller.

Gemeinsam mit den Beraterinnen überreichte die Vorsitzende des Ortsvereins Marion Meister dem scheidenden geistlichen Beirat die besondere Auszeichnung des Gesamtvereins.

Sie würdigte die über 15-jährige Begleitung und erinnerte u.a. an Müllers geistliche Impulse, an feierliche Gottesdienste, die Einbindung des SkF in den Gemeindeprozess, Müllers Interesse für die Arbeit der Beratungsstelle sowie seinen Einsatz in Verhandlungen mit dem Generalvikariat. „Sie waren immer für den SkF da, haben unsere Sorgen und Nöte mitgetragen, aber auch schöne Momente miterlebt“, so Meister.

Er gehe mit sehr guten Erinnerungen an den SkF, der unter dem Thema „Da sein - Leben helfen“ den Menschen in den Mittelpunkt stelle, so Müller. Er habe den SkF immer als eine lebendige Gemeinschaft erlebt, die auch viele ernste Themen und Probleme immer positiv annahm und anpackte.

Bild: Stadt Bad Soden-Salmünster

Willkommenspakete für Neugeborene

BAD SODEN-SALMÜNSTER. Die Stadt verteilt Willkommenspakete an neugeborene Kinder.

Ein Flyer weist auf lokale Anlaufstellen für Familien hin. Es wurde ein Lätzchen mit der Aufschrift „Willkommen im Leben“ und dem städtischen Logo gestaltet. Es konnten auch örtliche Sponsoren zur Unterstützung des Vorhabens gewonnen werden. U.a. liegen auch Informationen des Sozialdienstes katholischer Frauen Bad Soden-Salmünster bei.

„Für die Familien beginnt eine spannende Zeit voller schöner Veränderungen. Wir möchten den Familien stets mit Rat und Tat zur Seite stehen und Ihnen mit dem Willkommenspaket eine kleine Freude bereiten“, erläutert Bürgermeister Dominik Brasch.


 

Pinnwand

Hier finden Sie regelmäßig Dinge, die Sie kostenlos abholen können.

 

Lions Club Schlüchtern-Bergwinkel unterstützt SkF und Caritas mit 750 Euro

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Bad Soden-Salmünster und der Caritas-Verband MKK freuen sich über eine Spende in Höhe von 750 Euro durch den Lions Club Schlüchtern-Bergwinkel.

Der Club veranstaltete am 6. Dezember 2018 in Steinau ein Benefizkonzert mit der Big Band der Bundeswehr. Das Konzert war ein außerordentlicher Erfolg. Der Erlös kommt in Absprache mit der Bundeswehr ausschließlich sozialen Projekten für Kinder und Jugendliche in unserer Region zugute.

Der SkF mit Sitz in Bad Soden-Salmünster ist neben einer Vielzahl anderer Aufgabengebiete auch in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Dem Projekt „Mogli“ kommt dabei eine herausragende Bedeutung zu und ist für den Lions-Club, wie Präsident Jürgen Schmidt betonte, besonders förderungswürdig.

Die Vorsitzende des SkF, Marion Meister und Geschäftsführerin Anke Linnemann bedankten sich für die Spende und erläuterten bei der Spendenübergabe, dass durch die veränderten Lebenssituationen viele junge Eltern kaum noch auf familiäre Hilfe zurückgreifen können. „Mogli“-Patenschaften sind hier in schwierigen Fällen ein guter Weg zur Unterstützung. Durch den regelmäßigen - in der Regel wöchentlichen - Kontakt von geschulten ehrenamtlichen Paten mit besonders benachteiligten Kindern sollen diese an Angeboten teilhaben, die ihnen sonst verschlossen und fremd blieben. Eine solche Patenschaft läuft in der Regel über mehrere Jahre. Die Kinder erhalten Selbstvertrauen, und die Eltern erfahren eine Entlastung im Alltag. Das Projekt „Mogli“ bietet der SkF in Kooperation mit dem Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis an. Derzeit laufen 16 solcher Patenschaften in unserer Region.


Auf dem Bild von links: Anne Zinkand (Caritas), Marion Meister, Anke Linnemann (beide SkF), Jürgen Schmidt, Karl-Heinz Wallbrecht (beide Lionsclub) 

 

Wort-Spiel

Hier bleibt keiner sprachlos. Die neue Sprachwerkstatt vermittelt Kindern zwischen

5 und 7 Jahren Freude und sicheren Umgang mit Sprache, um sie fit für die Grundschule zu machen.

Kassenleistung für Pränatalen Bluttest verhindern

Wenn vorgeburtliche Pränataltests künftig von den Krankenkassen bezahlt würden, verändere dies das gesellschaftliche Bewusstsein erheblich. Behinderung würde zum Betriebsunfall des Lebens erklärt.


Der Deutsche Caritasverband (DCV), der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) wenden sich entschieden gegen die Zulassung von nichtinvasiven Pränataltests (NIPT) als Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie fordern den Gemeinsamen
Bundesausschuss (G-BA) und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dazu auf, sich gegen die Zulassung einzusetzen. In einer frühen Phase der Schwangerschaft können nichtinvasive Pränataltests genetische Auffälligkeiten beim Embryo, wie Trisomie 21, erkennen. Hinweise auf Trisomie 21 mit pränataldiagnostischen Methoden führen in vielen Fällen zum Abbruch von Schwangerschaften.

Eine Zulassung verbiete sich auch mit Blick auf die UN-Behindertenrechtskonvention, die 2009 in Deutschland in Kraft getreten ist und die Rechte von Menschen mit Behinderung schützt. „Embryos werden durch den Test danach eingeteilt, ob ihr Leben lebenswert oder nicht lebenswert ist. Das gilt es zu verhindern. Jeder Mensch hat grundsätzlich seine Würde und seinen Wert“, unterstreicht Caritas-Präsident Peter Neher. Es müsse eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein, Frauen und Familien in der Gestaltung ihres Lebens mit Kindern mit einer Behinderung besser zu beraten und konkret zu unterstützen. Dafür setzten sich die Dienste und Einichtungen der Caritas in ihrer praktischen Arbeit ein.

Einem flächendeckenden Screening als Kassenleistung treten die Verbände mit Nachdruck entgegen. „Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen dürfen nicht in einem gesellschaftlichen Klima leben, in dem sie sich für ihr Recht auf Leben und ihr Dasein rechtfertigen müssen“, erläutert Johannes Magin, Vorsitzender des CBP.
Die Bundesvorsitzende des SkF, Anke Klaus, ergänzt: „Die heute angekündigte Entscheidung wird weitreichende Auswirkungen auf die Schwangerschaftsvorsorge haben. Der Druck auf werdende Eltern wird noch weiter ansteigen, alle diagnostischen Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen, um die Geburt eines Kindes mit bestimmten genetischen Auffälligkeiten zu verhindern. Unabhängig von der Kassenzulassung muss die Anforderung des Gendiagnostikgesetzes, psychosoziale Beratung vor und nach jeder genetischen Untersuchung anzubieten, besser umgesetzt werden, um Eltern umfassend bei dieser schwerwiegenden Entscheidung zu unterstützen.“


Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V.
Der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. ist ein anerkannter Fachverband im Deutschen Caritasverband. Mehr als 1.100 Mitgliedseinrichtungen und Dienste begleiten mit ca. 94.000 Mitarbeitenden rund 200.000 Menschen mit Behinderung oder mit psychischer Erkrankung und unterstützen ihre selbstbestimmte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.


Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V.
Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 143 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

 
Schnupperkurs mit Baby 2019
Bild: Eva Rudolf

Schnupperkurs mit Baby

Einmal Elternsein auf Probe. Beim "Schnupperpraktikum mit Baby" vom SkF im Bistum Fulda bekommen die Teilnehmer/innen einen Babysimulator. Schülerinnen der Berufsschule Gelnhausen haben den Test gemacht. Was sie nach der Baby-Test-Woche sagen, haben sie uns im Radiointerview erzählt:

 

Einstimmige Wiederwahl

Mit großer Freude nahm die erfahrene Führungsriege die Wahl an. Die Mitglieder und die Mitarbeiterinnen gratulierten herzlich.

 

Video-Beitrag: Besuch bei einer Projektfamilie

Bei Radio FFH und Radio Bob war in den vergangenen Tagen ein Beitrag zu unserem Mogli-Projekt zu hören. Den Film dazu gibt es hier zu sehen:

Keine Kassenzulassung für den pränatalen Bluttest

Der Deutsche Caritasverband (DCV), der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) positionieren sich gegen die Zulassung nichtinvasiver Pränataltests (NIPT) als Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung.


DCV, SkF und CBP fordern den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages in einer gemeinsamen Stellungnahme dazu auf, sich gegen die Zulassung von nichtinvasiven Pränataltests als Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung einzusetzen. Die nichtinvasiven Pränataltests, über deren Zulassung als Kassenleistung in diesem Jahr entschieden werden soll, können genetische Auffälligkeiten, wie Trisomie 21, beim Embryo in einer frühen Phase der Schwangerschaft erkennen. Hinweise auf Trisomie 21 mit pränataldiagnostischen Methoden führen in vielen Fällen zum Abbruch der Schwangerschaft, die Information über die Behinderung des Kindes in der Schwangerschaft ist eine schwere Belastung für die werdenden Eltern. In der Stellungnahme sprechen sich die Verbände entschieden für eine verbesserte Verzahnung von ärztlicher und unabhängiger, psychosozialer Beratung und das Lebensrecht aller Menschen aus. Maßstab politischen Handelns müsse auch in dieser Frage die 2009 in Deutschland in Kraft getretene UN-Behindertenrechtskonvention sein, so die Verbände. „Wenn sich der Wert eines Menschen danach bemisst, ob er nach gängigen Vorstellungen gesund ist, dann führt dies dazu, Menschen in lebenswert und nicht lebenswert einzuteilen. Diese Entwicklung gilt es zu verhindern“, betont Caritas-Präsident Peter Neher.

Einem flächendeckenden Screening als Kassenleistung treten die Verbände mit Nachdruck entgegen. „Viele Menschen mit Behinderung empfinden die Aufnahme der Bluttests in die kassenärztlichen Leistungen als Hinweis darauf, dass sie in unserer Gesellschaft zunehmendnicht mehr erwünscht sind“, erläutert Johannes Magin, 1. Vorsitzender des CBP. Die Bundesvorsitzende des SkF Anke Klaus ergänzt: „Unsere Erfahrungen zeigen, dass der Druck auf werdende Eltern von Ärzten, Lebensumfeld, aber auch den Krankenkassen wächst, alle diagnostischen Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen, um die Geburt eines Kindes mit bestimmten genetischen Auffälligkeiten auf jeden Fall zu verhindern.“

Auch Kinder brauchen Schutz vor häuslicher Gewalt

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) weist anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen darauf hin, dass auch mitbetroffene Kinder Schutz vor häuslicher Gewalt und begleitende Angebote benötigen.

Zahlreiche Kinder und Jugendliche müssen ohnmächtig miterleben, wie der eigenen Mutter zu Hause Gewalt angetan wird oder sie erfahren selbst körperliche oder seelische Gewalt. Häusliche Gewalt wird meist über Jahre hinweg ausgeübt und betrifft in besonderem Maße Frauen. Bei deren Kindern erzeugt sie regelmäßig Angst, Hilflosigkeit, Scham und Schuldgefühle sowie Traumatisierung, schlimmstenfalls lebenslang. In Deutschland fehlen häufig spezifische Beratungs- und Begleitungsangebote, die Kindern und Jugendlichen nach miterlebter häuslicher Gewalt helfen. Somit bleiben sie nicht selten mit ihren fürchterlichen Erlebnissen allein.
Der SkF fordert Bund, Länder und Kommunen auf, gemäß der Istanbul-Konvention, eigenständige, spezifische Hilfsangebote für Kinder zu ermöglichen. Frauenhäuser, Beratungs- und Interventionsstellen sind fachlich besonders geeignet, spezielle Angebote für Kinder zu entwickeln und zu verstetigen. Dazu muss auch die Finanzierung bedarfsgerecht abgesichert werden.

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November organisieren Frauenorganisationen seit 1981 weltweit Aktionen gegen Gewalt an Frauen, informieren über Wege, aus der Gewalt zu entfliehen und fordern die Politik auf, den Opfern besseren Schutz zuzusichern.

 

Stiftungsfest bei strahlendem Sonnenschein

Zehn Jahre Stiftung des SkF Bad Soden-Salmünster musste einfach gefeiert werden. Gut gelaunt feierten Freunde, Förderer und Familien mit.

 

Im Mittelpunkt der Reproduktionsmedizin muss das Kindeswohl stehen

Auf der Deligiertenversammlung des SkF stand das Abschlussthema Reproduktionsmedizin im Fokus. Welche Auswirkungen dies auf das Kindeswohl hat und wie die Gesellschaft sich diesem Thema annehmen kann, brachten die Vertreterinnen der 140 Ortsvereine aus ganz Deutschland mit einem Positionspapier zum Ausdruck.

 

Frauen sind #unschlagbar

Pünktlich zum Weltfrauentag, startet der Chat gewaltlos.de eine bundesweite Plakatkampagne, um auf das Beratungsangebot aufmerksam zu machen.

 

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